Flora S. Mahler

Schriftstellerin & Künstlerin

Julie Leyroux Roman

Müry Salzmann Verlag, 240 S.

Ein vielschichtiges und tiefsinniges Tableau, dessen Wirkung man sich nur schwer entziehen kann!
Literaturhaus Wien. Buchtipp. 28.4.2021

Flora S. Mahler, 1975 in Wien geboren, Studium der Philosophie und Germanistik. Seit 2005 Arbeit als bildende Künstlerin im Kollektiv ASGAR/GABRIEL. Ausstellungen u.a. National Gallery of Victoria (Melbourne), Torrance Art Museum (Los Angeles), Kunsthal Rotterdam, Kunsthallen Brandts (Odense).

Buch & Presse

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BUCH

Julie Leyroux ist eine der angesagtesten Konzeptkünstlerinnen. Ihre Wiener Galeristin Ann hat sie groß gemacht. Längst spielt Julie in der internationalen Topliga, Ann wird zunehmend zum Klotz am Bein. Julie Leyroux ist vor allem auch ein weiblicher Don Juan – sie verführt allerdings nicht nur, sondern kann auch lieben. Sehr sogar. Mona zum Beispiel, mit der sie an der Wiener Akademie am Schillerplatz Kunst studiert hat. Und Julie ist Schwester, Halbschwester eigentlich, des Pariser Philosophieprofessors Robert; mit Julie kam eine Kraft in sein Leben, die er ihr am Ende zurückgeben kann.

PRESSE

"Kaleidoskopartig entsteht (...) das Bild einer faszinierenden Figur, der es gelingt, alle in ihren Bann zu ziehen. Raffiniert ist dabei die Verschränkung von Zeit und Raum, dieselben Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven nacheinander erzählt und erschließen sich dem Lesepublikum erst nach und nach. Das Spiel mit Erwartungshaltungen und Leerstellen, die dem Wissen bzw. Nicht-Wissen der Romanfiguren ent-sprechen, überträgt sich so auf den/die Leser/in und macht einen großen Reiz bei der Lektüre aus. Neben der raf-finierten Erzähltechnik sind Mahler aber auch die Figurenzeichnungen wunderbar gelungen."
Veronika Hofeneder, Literaturhaus Wien, 26.4.2021

Eine Intitiative des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels Ausnahmegespräch mit
Katja Gasser, 27.4.2021

"Die Autorin stellt eine ganz eigene Fantasie über eine höchst besondere Künstlerin vor."
Thorsten Paprotny, literaturkritik, 30.4.2021

"Ein schillerndes Debüt (...). Der Plot ist virtuos konstruiert; die Charaktere wirken vielschichtig und authentisch. Bis hin zu den Nebenfiguren stattet die Autorin ihre Biografien mit allerlei pikanten, banalen und tragischen Details aus (...) Dass Mahler sich so gut in der Kunstwelt auskennt, sorgt für zusätzlichen Lese-gewinn: En passant beleuchtet sie die gnadenlose Hackordnung, den Starkult, die noch immer vorherrschenden patriarchalen Verhältnisse in diesem Milieu, mit denen ihre Figuren zu kämpfen haben."
Anja Kümmel, Siegessäule, Mai 2021

Österreichische Gesellschaft für Literatur Lesung und Gespräch mit
Ursula Ebel, 18.5.2021

"Die Geschehnisse rund um die rätselhafte junge Künstlerin Julie Leyroux sind fesselnd von der ersten Seite an. […] Diese entzieht sich dem Leser wie ein weiblicher Gatsby."
Alexandra Huth, Kreuzer Leipziger Stadtmagazin, Juni 2021

"Ein Volltreffer! (...)Das ist spannend, das ist interessant und es macht Spaß vom Prolog der Phasen eines Kunstwerks bis zum zweiten Epilog, der die Wirkung der Kunst mit einem Augenzwinkern bis ins Weltall reichen lässt."
Friederike Hartwig, Die gute Seite (Buchhandlung Berlin), Juni 2021

"Eine weibliche, feministische, queere, begnadete, rücksichtlose, intensive Genie-Julie"
Maria-Christina Piwowarski, Juni 2021
blauschwarzberlin. Letzte Lektüren Podcast #29

"Trotz (oder gerade wegen?) ihrer privilegierten Stellung, ihrer maximalen Wandlungsfähigkeit, ihrer selbstbewussten Queerness bleibt Julie Leyroux letztendlich ein tragischer Charakter. Stellvertretend steht diese in ihrem hypnotisierenden Schillern schwer greifbare Figur damit auch für all jene Versprechen des 21. Jahrhunderts, die noch nicht ganz eingelöst sind – und vielleicht erst in einer fernen Zukunft, wie der Epilog andeutet, einlösbar sein werden.”
Anja Kümmel, Sissymag, 9. Juli 2021

"Flora S. Mahlers Erstling porträtiert nicht nur die Gefühls- und Arbeitswelt einer spannenden, jungen Konzeptkünstlerin in Wien, sondern gewährt auch Einsicht hinter die Kulissen des heimischen Kunstbetriebs.”
M. Strachwitz, Woman, 15. Juli 2021

"Flora S. Mahler legt mit ihrem Romandebüt eine schöne Geschichte über das in der Literatur nach wie vor wenig behandelte Künstlermilieu vor, eine Geschichte, die nicht nur Kunstliebhabern gefallen könnte, sondern allen, die gerne über zwischenmenschliche Beziehungen lesen."
Bozena Badura, 9. August 2021
Buchvorstellung und Gespräch auf
Das Debüt 2021

“Mit eine Mischung aus Insiderwissen und ironischer Distanz gelingt Flora S. Mahler ein fesselnder Blick auf die moderne Kunstszene.”
Astrid Graf-Wintersberger, Welt der Frauen, September 2021

“Mona, Ann und Robert sind in dieser Geschichte drei der um Julie Leyroux kreisenden Monde. (...) Bleibt man bei der Analogie zu den Monden Jupiters, stellt sich die Frage, wer neben dem Dreigestirn den vierten Platz der Leyroux’schen Monde einnimmt. Vielleicht ist es die Leserin, die sich im Moment der Lektüre der zentralen Figur Julie abwechselnd annähert und sich mit jeder neuen Drehung wieder von ihr entfernt.”
Larissa Plath, Aufklappen, 5. September 2021

“(...) ein glaubwürdiges Bild der Kunstszene – und einer Generation."
Buchkultur (Sonderheft Österreich), Herbst 2021

"Mahler entwarf eine sehr authentische Biografie einer fast nicht greifbaren Kunstfigur, und dann doch so greifbar, dass möglicherweise gegoogelt wird, ob es diese Person in Wirklichkeit gibt. (...) Der Roman hinterfragt den Kunstmarkt und hält der Gesellschaft immer wieder einen Spiegel vor. Ein sehr gelungenes, literarisch hochwertiges Erstlingswerk der Autorin."
Petra M. Springer, Weiberdiwan, Herbst/Winter 2021

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